Dorffreizeit 2015

Aus StN.de (Stuttgarter Nachrichten):

Ferien in Filderstadt 

Spiele und „die beste Botschaft der Welt“

Von Malte Klein 

Ganz schön bunt sind die bemalten Gipshände, die Kinder bei der Dorffreizeit in Plattenhardt bemalt haben. Foto: Malte Klein
Ganz schön bunt sind die bemalten Gipshände, die Kinder bei der Dorffreizeit in Plattenhardt bemalt haben.Foto: Malte Klein

Während der 42. Dorffreizeit in der evangelischen Kirche in Plattenhardt geht es für 187 Kinder ums Basteln, Spaß – und um Jesus.

Filderstadt – Im Gemeindezentrum und im Bürgerhaus in Plattenhardt wuselt es. 187 Kinder nehmen seit vergangenen Donnerstag elf Tage lang an der 42. Dorffreizeit des Bezirksjugendwerks Bernhausen der Evangelischen Kirche teil. Am Montagnachmittag sind sie auf Gruppen verteilt und machen ganz verschiedene Aktivitäten.

In der oberen Etage des Bürgerhauses geht es beim Hausspiel hektisch zu. Denn vier Mädchen-Teams treten gegeneinander an. Die Fäden laufen am Tisch der Helferin Samira zusammen. Dort würfeln sie, suchen dann die Zahl in den Zimmern und nennen Samira die Farbe des Zettels. Eine Gruppe hat das gerade getan und muss in zehn Sekunden fünf Tiere nachmachen. Und so bellt und quiekt es vor Samiras Tisch. Laura und ihre Gruppe haben zwar die Zahl Elf gefunden. Doch in der Hektik haben sie sich die Farbe des Zettels nicht gemerkt. „Wir dachten, dass es grün ist“, sagt sie. Samira weiß, dass das nicht stimmt. Deshalb laufen Laura und die anderen Mädchen wieder los, um nachzuschauen.

Gipshände verziert

Im Nachbarraum ist es ruhiger. Dort hat eine andere Mädchengruppe Hände aus Gips mit Acrylfarben bemalt und mit Glitzer verziert. „Das hat ihnen viel Spaß gemacht“, sagt die Helferin Jana-Susann. „Wir haben uns am Freitag Teile eines Gipsverbands auf unsere Hände geklebt“, erzählt Franka. Am Montag haben sie sie bemalt. „Die Ideen kamen beim Malen“, sagt sie. Im Gemeindezentrum stehen derweil vier Jungs in einer Reihe. Sie haben die Arme auf dem Rücken verschränkt und essen nur mit dem Mund Schokoküsse um die Wette, während ihre Freunde sie anfeuern.

Auch wenn in den Gruppen der Spaß im Vordergrund steht, hat die Dorffreizeit einen tieferen Sinn. „Wir wollen die beste Botschaft der Welt kindgerecht vermitteln, nämlich dass Jesus ihr Freund sein möchte“, erzählt Michael Hummel, der Bezirksjugendreferent des Evangelischen Jugendwerks. Zu Anfang und Ende jedes Nachmittags treffen sich die Kinder mit ihren 75 Helfern in der Kirche. Danach erzählen sie ihnen in Gruppen biblische Geschichten.

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